Neuer Kurs Gegenstandssuche in Planung
Dein Hund soll verlorene Gegenstände sicher aufspüren und anzeigen – egal was, egal wo? Genau das trainieren wir in fünf gezielten Einheiten. Alle Infos findest du in den Angeboten – oder schreib mir einfach.
Neben aktuellen Hinweisen und Ankündigungen findest du hier spannende Berichte, Trainingseinblicke und alle Neuigkeiten rund um unsere Findehunde-Welt.
Wichtige Hinweise und kurzfristige Informationen für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie Interessenten.
Dein Hund soll verlorene Gegenstände sicher aufspüren und anzeigen – egal was, egal wo? Genau das trainieren wir in fünf gezielten Einheiten. Alle Infos findest du in den Angeboten – oder schreib mir einfach.
Wenn Ihr Lust habt mehr über die Kommunikation unserer Hunde untereinander und mit uns zu erlernen, seid Ihr hier genau richtig.
Ich möchte Euch aber zuvor einmal in einem Einzeltermin kennenlernen. Meldet Euch gerne!
Am 16.5. geht es weiter mit der Findespaßgruppe für alle Teams, die bereits den Kurs Gegenstandssuche bei mir absolviert haben. Meldet Euch über das Kontaktformular gerne an. Wenn ich Eure Email Adresse hinterlegt habe, könnt ihr Euch im Anmeldebereich anmelden.
Spannende Berichte, Trainingseinblicke und alle Neuigkeiten rund um unsere Findehunde-Welt.
Alarm im Urlaubsland: Zwei deutsche Tankstellen-Zechpreller hatten an einer dänischen Tankstelle die Zeche geprellt und waren anschliessend im Gelände untergetaucht.Dumm nur, dass gleich 4 hochmotivierte Mantrailer ihre Nase im Spiel hatten.
Alle 4 Hunde kamen im Verlauf des Einsatzes zum Zug. Zwei begannen mit der Ausarbeitung der Startrichtung im Hundewald. Die Flüchtigen hatten dort aber für ordentlich Verwirrung gesorgt und die Spuren grosszügig verteilt.
Zum Glück kam die rettende Wendung: Ein Zeugenhinweis führte das Team zur Kirche in Hune. Und tatsächlich - dort wurde eine Tankquittung sichergestellt. Fall gelöst?
Eigentlich schon, doch das Team packte der Ehrgeiz!
"Da geht noch was"! Mit geballter Nasenkompetenz und jeder Menge Teamgeist wurden in insgesamt gut 1,5h das Versteck der Landsmänner ausfindig gemacht: ganz unspektakulär in einer Fish - and Chips- Bude.
Mission erfüllt.
Der Workshop läuft – und wir auch. Natürlich hinter unseren Hunden her. Hier kommt der nächste Einblick in unsere Galerie mit den Highlights von gestern und heute.
Tag 3: Hirtshals – zwischen Strand, Stadt und Spurenchaos
Zum Aufwärmen starteten wir am Strandparkplatz in Hirtshals. Frische Meeresluft, Wind um die Nase und hochmotivierte Hunde – besser kann man nicht in den Trainingstag starten. Nach den ersten Trails hieß es: Autos umparken und ab ins Stadtzentrum sowie an den Hafen.
Dort wartete die Spezialität des Tages: kontrollierte Trail-Kontamination. Bedeutet übersetzt: Bekannte Personen standen strategisch im Weg herum und produzierten überlagernde Spuren. Für die Hunde also ein kleines Dufträtsel nach dem Motto: „Den kenne ich… aber den suche ich nicht!“
Die Teams meisterten diese zusätzliche Schwierigkeit mit beeindruckender Konzentration. Es wurde sauber gearbeitet, hinterfragt, neu angesetzt – und am Ende erfolgreich gefunden. Genau so soll Training sein.
Nach getaner Arbeit teilte sich die Gruppe: Ein Teil kehrte gemütlich im Hirtshals Fischerhaus ein und wärmte sich von innen auf, während die anderen das Bunkermuseum am Leuchtturm erkundeten. Mantrailen mit Kulturprogramm – wir sind schließlich vielseitig.
Tag 4: Brønderslev – Wunschkonzert für Spürnasen
Heute ging es nach Brønderslev, zuerst in den Rhododendronpark. Und dort wurde es individuell: Jedes Team durfte sich ein Training wünschen. Von Long Intensity Trails über Car Pick Up bis hin zu gezielter Motivationsarbeit war alles vertreten. Quasi ein Buffet an Trainingsmöglichkeiten – nur ohne Teller, dafür mit Leine.
Die Hunde arbeiteten motiviert, die Hundeführer fein abgestimmt. Es wurde gelacht, analysiert, gefeilt – und natürlich gefunden.
Nach erneutem Umparken ging es weiter ins Stadtzentrum für „normales“ Training. Wobei normal beim Mantrailing bekanntlich relativ ist. Neue Umgebungen, neue Reize, neue Herausforderungen – und mittendrin unsere Teams, die mit jeder Aufgabe weiter zusammenwachsen.
Die Galerie zeigt auch diesmal konzentrierte Nasenarbeit, spannende Suchmomente und viele zufriedene Gesichter. Halbzeit des Workshops – und die Motivation ist mindestens so hoch wie am ersten Tag.
Vom 22.–27.02. läuft aktuell unser Mantrailing-Workshop an der Nordsee in Dänemark im Raum Løkken/Blokhus – und sagen wir es so: Die Hunde sind hochmotiviert, die Menschen leicht durchgefroren, aber glücklich. In unserer Galerie gibt es frische Einblicke in die ersten beiden Tage voller Spürnasen-Magie, nordischem Wetter und jeder Menge Teamgeist.
Tag 1 in Blokhus begrüßte uns standesgemäß mit allem, was die Nordsee im Februar zu bieten hat: nass, kalt, windig – und teilweise noch ordentlich vereist. Während wir Menschen vorsichtig über glatte Wege balancierten, arbeiteten sich die Hunde konzentriert durch Pfützen, Eisreste und Sand. Das Motto: „Rutschig? Egal. Ich habe einen Auftrag.“ Trotz kalter Finger und roter Nasen wurden am Ende alle „vermissten“ Personen zuverlässig aufgespürt. Niemand blieb verschollen – außer vielleicht das Gefühl in den Zehen.
Tag 2 führte uns nach Løkken. Der Regen verabschiedete sich netterweise pünktlich zum Start, sodass wir mit einer gemeinsamen Aufwärmrunde loslegen konnten. Danach wurde es olfaktorisch anspruchsvoll: Spezialtraining! Die Geruchsgegenstände der Zielpersonen wurden mit Parfüm kontaminiert. Für die Hunde hieß das: „Lass dich nicht blenden – äh, beduften!“ Statt sich vom Duft nach „Sommerbrise“ oder „Mystischer Abend“ irritieren zu lassen, mussten sie den echten menschlichen Eigengeruch herausfiltern.
Und ja, es gab kurze Blicke, die sagten: „Ernsthaft? Das soll ich jetzt auseinanderhalten?“ Doch genau das macht gutes Mantrailing aus. Mit beeindruckender Konzentration fanden die Hunde zurück in die Spur und arbeiteten sich sicher zum Ziel. Die Hundeführerinnen und Hundeführer unterstützten ruhig, lasen kleinste Körpersignale und vertrauten ihren Vierbeinern – selbst wenn es zwischendurch sehr… gut roch.
Unsere Galerie zeigt intensive Suchmomente, fliegende Ohren im Wind, konzentrierte Blicke und strahlende Gesichter nach erfolgreichen Trails. Der Workshop ist noch in vollem Gange – und wir sind gespannt, welche Herausforderungen die Nordsee und unsere kreativen Trainingsideen noch bereithalten. Eins ist sicher: Langweilig wird es weder für Zwei- noch für Vierbeiner.
Im Januar veranstaltete die Hundeschule Findehunde ihre alljährliche Spendenwanderung – in diesem Jahr mit einem besonderen Ziel: Der gesamte Erlös sollte dem Mittagstisch der evangelischen Kirchengemeinde zugutekommen.
Mit großer Freude konnten wir insgesamt 560 € sammeln, die Simone wenige Tage später persönlich an den Gemeindepädagogen Sebastian Plath und sein engagiertes Team übergab.
Uns liegt es am Herzen, Gutes direkt vor Ort zu bewirken – dort, wo es wirklich ankommt. Besonders bewegt hat Simone dabei die Erkenntnis, wie viele Menschen in unserem unmittelbaren Umfeld still und oft unbemerkt auf Unterstützung angewiesen sind.
Auch in diesem Jahr verbrachten wir ein wunderschönes Wochenende voller Mantrailing – entspannt, intensiv und mit großartigen Hund-Mensch-Teams. An zwei Tagen trainierten wir verschiedene Komponenten der Personensuche an unterschiedlichen Orten, bevor wir am Sonntagmittag den Ernstfall übten: eine echte Fahndung.
Taktisches Denken, das Deuten von Hundeverhalten, kluge Entscheidungen beim Ansetzen der Teams – und am Ende: die Person gefunden. Wir durften wirklich schöne Arbeiten und beeindruckende Entwicklungen erleben.
Vielen Dank an alle für dieses tolle Wochenende!
Im Februar 2025 führte die Hundeschule Findehunde gleich zwei Gruppen ins winterliche Dänemark – insgesamt neun ambitionierte Suchteams, aufgeteilt in eine Morgen- und eine Nachmittagsgruppe.
Im Laufe von fünf gemeinsamen Tagen widmeten wir uns intensiv den verschiedenen Komponenten der Kocher-Methode: Car Pickups, Intensities, Delayed Start Intensities und Scent Article Starts standen auf dem Programm und wurden bei jedem Wetter eingehend erarbeitet.
Für Simone waren es fordernde Tage – sieben Stunden täglich im vollen Einsatz für alle Teams, bei wechselhaften Winterbedingungen. Doch der Spaß und die Freude an der Arbeit mit so motivierten Mensch-Hund-Teams machten jede Anstrengung mehr als wett.
Anfang Oktober verbrachten wir drei intensive Tage an verschiedenen Orten – mit einem festen Team von vier Hunden sowie den Gasthunden Knorke und Juna.
Im Mittelpunkt des Workshops stand die Teamarbeit im Rahmen der Kocher-Komponenten. Nach einer kurzen theoretischen Einheit und der Ausgabe des Handouts starteten wir auf dem weitläufigen Gelände der Universität Bielefeld – einem für den ersten Tag bewusst anspruchsvollen Umfeld. Bereits hier zeichnete sich ab, wo jedes Team stand, und die Teilnehmerinnen lernten die verschiedenen Hunde, ihre Hundeführerinnen und deren individuelle Arbeitsweise kennen.
Das übergeordnete Ziel war klar definiert: Am letzten Tag des Workshops sollte das Team gemeinsam einen aus einem Pflegeheim in Halle entflohenen Senioren aufspüren. Dafür musste jede Teilnehmerin jeden Hund lesen und verstehen können – eine echte Herausforderung, die echte Teamarbeit verlangte. Einzelne Hinweise aus der Bevölkerung sowie das Auffinden eines eindeutig zuzuordnenden Kleidungsstücks in der Innenstadt sorgten dabei für wertvolle Orientierung.
Wir sind begeistert vom Engagement und dem Zusammenhalt, den alle in diesen Tagen gezeigt haben – eine Wiederholung ist bereits in Planung.
Mit einigen motivierten Mensch-Hund Teams haben wir im Januar und Mai die Gegenstandssuche erarbeitet. Alle Hunde haben ihren Job verstanden. Nun geht es darum das Anzeigeverhalten mittels des Clickers weiterhin zu präzisieren. Startend im Wiesengebiet konnten wir nach 5 Wochen die vorerst letzte Einheit in der Stadt durchführen. Alle haben sich sehr auf die Suche fokussiert und Ablenkungen ausblenden können. Nala hat Angst in der Stadt. Ein paar kleine leichte Suchen hat sie aber dennoch geschafft und hilft ihr über den Job eventuell etwas Angst zu kompensieren. Im Wald und Wiesenbereich war sie sehr fokussiert und hat sehr schnell das automatische Ablegen am Suchgegenstand verstanden.
Von 2015 bis vor etwa zwei Jahren fanden regelmäßig Mantrailing-Schnupperkurse statt – ein paar Impressionen davon seht ihr hier.
Derzeit sind alle Gruppen vollständig belegt, denn ein Großteil der Teilnehmenden ist bis heute treu dabei geblieben – manche sogar schon mit ihrem nächsten Hund. Die Freitagsgruppe blickt dabei auf eine besonders lange Geschichte zurück: Sie besteht bereits seit 2012, als ich noch für eine andere Mantrailing-Organisation tätig war.
Entsteht einmal eine freie Stelle, freuen wir uns, Interessenten von der Warteliste herzlich willkommen zu heißen.
Wenn du also Lust auf professionelles und abwechslungsreiches Mantrailing-Training hast und etwas Geduld mitbringst – melde dich gerne. Es lohnt sich!
Vor einigen Jahren rief ich die Laufgruppe Fit mit Findehunde ins Leben. Gemeinsam nahmen wir an verschiedenen Laufveranstaltungen teil – darunter der Reformationslauf in Halle, die Isselhorster Nacht, der Autobahnlauf und die Nacht von Borgholzhausen.
Nun spiele ich mit dem Gedanken, diese Laufgruppe wieder aufleben zu lassen – vielleicht von Frühjahr bis Herbst. Denn die Ausflüge in den Wald haben immer großen Spaß gemacht: kleine Runden, angepasst an den jeweiligen Leistungsstand, und das alles gemeinsam mit unseren Hunden.
Von 2015 bis heute habe ich eine Auswahl an Bildern unserer Lernspaziergänge zusammengestellt – ein kleiner Einblick in die vielen verschiedenen Gruppenkonstellationen, die sich über die Jahre ergeben haben.
Da wir in Kleingruppen arbeiten, lassen sich die gewünschten Themen – Orientierung, Leinenführigkeit, Stoppsignal, Rückruf, Abbruchsignal und Frustrationstoleranz – besonders effektiv unter stetig steigenden Ablenkungen einüben.
Manchmal erfordert es aber auch Flexibilität: In einem Jahr war die Energie in der Gruppe zu hoch und einige Hunde hatten eine ausgeprägte Individualdistanz. Kurzerhand habe ich aus einer Gruppe zwei gemacht, damit alle Teilnehmenden in einer entspannten Atmosphäre lernen konnten. In der letzten Einheit führte ich die Gruppen dann wieder zusammen – und die Lernergebnisse waren großartig.
Um 8 Uhr morgens treffen wir uns zu einem ebenso frühen wie produktiven Workshop – mit sechs jagdlich ambitionierten Hunden im Gepäck.
Den Auftakt machte eine kompakte Theorieeinheit über den Zusammenhang zwischen Bedürfniserfüllung, Belohnungssystemen und Motivation. Denn wer verstehen möchte, wie aus einem aufgewühlten Hund, der im Wald durch das Unterdrücken seiner natürlichen Triebe eher Frustration als Freude erlebt, ein kooperativer, entspannter und artgerecht ausgelasteter Begleiter werden kann, dem ist dieses Wissen unentbehrlich.
Drei Stunden bewegten wir uns mit vielen kleinen, gezielten Übungen durch den Teutoburger Wald. Dass ein paar besonders kommunikative Vierbeiner im Team das Wild rechtzeitig in die Flucht schlugen, nahmen wir gelassen hin – die Gerüche waren ohnehin allgegenwärtig und boten mehr als genug Gelegenheit, das erwünschte Verhalten behutsam anzubahnen.
Zum Abschluss erhielt jeder alle Übungen und Theorieinhalte in schriftlicher Form. Nun liegt es an den Teams: Ohne tägliches Üben wird sich keine nachhaltige Veränderung einstellen – in diesem Sinne: Frohes Schaffen!