Knorke

Dezember 2019

Ein kleines Update zum Hundeverhalten: Knorke ist sehr klasse bei Hundebegegnungen jeglicher Art. Er nimmt die Andeutung eines Bogengehens von mir dankend an und meistens läuft er schnüffelnd am Hund vorbei. Nach dem Passieren nimmt er gerne eine Nase voll aus der Distanz, was ich ihm gerne erlaube. 

Selten möchte er mal zu einem Hund, lässt sich da aber auch einfach mit dem Schau-Signal oder der Ablenkung mit dem Ball steuern. 


Seminar Schweden 2019:

Video: Start in der Stadt Karlshamn auf kontaminierten Spuren.

 

Mai 2019:

Video Training Personensuche

 

März 2019:

Hier könnt Ihr ein Video des Stopp Signals in Reizlagen anschauen. Ein sehr langer gründlicher Aufbau mit langsamer Generalisierung in anspruchsvolleren Reizlagen schafft ein zuverlässiges Signal.

 

Februar 2019:

 Video einer Personensuche in Dänemark

 

Dezember 2016:

Endlich mal wieder ein update vom dem lieben wilden Hundekumpel.

 

Momentan knurrt er Grasbüschel an, die ja manchmal so provokant riechen. Echt frech!  An sein Knurren und sehr imponierendes Verhalten v.a. jüngeren Rüden gegenüber, musste ich mich erstmal gewöhnen. Situativ zeigt er aber auch noch die aktive Unterwerfung in vollständiger Rückenlage, aber ohne zu urinieren. Manchmal droht er defensiv mit Abwehrschnappen bei alten Rüden. 

 

Ich habe in den letzten Wochen wieder sehr viel in der verschiedenen Literatur von Feddersen-Petersen, O`Heare, Mc Connell und in einem sehr guten Buch von Udo Gansloßer als Herausgeber mit verschiedenen Autoren "Natürlich aggressiv" gelesen.

 

Leider sind die Menschen schnell angespannt, wenn ein imponierender Hund ihren Hund begrüßt und die Hunde können oft nicht vollstängig kommunizieren. Ich sehe aber in den Fällen, in denen es zugelassen wird, dass alles art- und altersgerecht normal ist. Das Ergebnis ist häufig eine Kontaktaufnahme des vermeintlich "Unterlegenen" und manchmal erfolgen anschließend Spielsequenzen mit den typischen Zeichen wie übertriebende kurvige Bewegungen, Vorderkörpertiefstellung mit play bow (v-förmig gespreizte Ellenbogen)  und Rollenwechsel.

 

Wichtig ist für mich bei der initialen Begrüßung ruhig zu bleiben und wenn Knorke es übertreibt, ihn gelassen aus der Situation zu nehmen oder abzurufen. Wenn er defensiv droht, schütze ich ihn. Das Abrufen von Hunden klappt nach 4 Wochen an 15 Meter-Schleppleine, wieder perfekt.

 

Dennoch übe ich gerade bei Hundebegegnungen mit dem Clicker ein Alternativverhalten ein, damit ICH anschliessend entscheiden kann, ob ich Kontakt zulasse oder nicht. Aragon beherrscht es momentan perfekt. Ein sichtbarer Hund ist für ihn zum Auslöser geworden, mich anzuschauen und dann kommt entweder eine Belohnung bei mir oder eine Kontaktaufnahme mit dem Hund.  

 

Beim Wild steht Knorke sicher vor und lässt sich abrufen. Wenn ich das Vorstehen übersehe und nicht kommentiere läuft er Richtung Wild, ist aber auch da zu 100% abrufbar. Auch das übe ich ständig weiter mit verschiedensten Belohnungen.

 

Bei der Personensuche ist er wieder voll fokussiert. Wenn uns Hunde begegnen, ist er aufgeregt, sträubt das gesamte Fell, arbeitet aber komplett weiter. Wirklich sehr schön. Prima ist auch, dass er ein gutes Durchsetzungsvermögen beim Mantrailing mir gegenüber hat. Wenn ich mal falsche Entscheidungen und Interpretationen treffe, zeigt er mir dennoch oft den richtigen Weg. Er dreht manchmal kurz um, wenn ich es ihm hinten signalisiere, um dann aber ganz klar zu sagen: "Frauchen, lass mich machen, Du kannst es doch nicht!"

 

September 2016:

Zwei Jahre alt ist er nun. Seine liebsten Freundinnen sind beide läufig. Lissy und Juna können wir dennoch zum Spaziergang begleiten, da Knorke einfach ein liebes Kleinkind ist. Ich muß ihm v.a. bei Juna schon erzählen, dass man sie nun nicht befruchten soll. Er schaut mich dann fragend an und möchte dann mit ihr spielen.

 

Der Freilauf klappt nach wie vor prima. In der Dämmerung gehe ich manchmal, bewaffnet mit einem Jackpot und seinem Lieblingsspiel, bewusst mit ihm zu den Rehen und übe das Stopp Signal und den Rückruf/Pfiff. Wir wissen, dass es oft 500 Wiederholungen braucht, bis ein Kommando automatisch klappt. Wir sind nun gefühlt bei 499 und es funktioniert.

 

Ich habe kürzlich die Rehe als funktionale Verstärker verwendet ,um Knorke nach dem Stoppen zu belohnen. Er durfte einige Meter in ihre Richtung sprinten und dann kam der Rückpfiff und bei mir die Dose Thunfisch. Es war etwas gewagt, aber es hat funktioniert.

 

Seinen Suchjob macht er weiterhin ambitioniert. Er fokussiert sich gut auf die Menschenspur und kann weitesgehend (;-)) andere Reize ausblenden. Danke für Dein Interesse, bis bald mal.

 

Juni 2016:

Für einen Rüden im Alter von 1 Jahr und 9 Monaten entwickelt er sich zu meiner vollsten Zufriedenheit.

 

Die Personensuche macht ihm weiterhin viel Spaß (und mir auch), so dass wir ab Juli offizielles Mitglied einer Rettungshundestaffel sind. Darauf sind wir sehr stolz und freuen uns.

 

In unserem dreiwöchigem Wanderurlaub im wildreichen Bayerischen Nationalpark konnten wir erkennen, dass Knorke zuverlässig gehorcht. Er durfte zu 90% Freilauf geniessen. In entscheidenen Situationen funktionierte das Stoppsignal sicher. In den durchwanderten Städten konnten wir nochmal an der Leinenführigkeit arbeiten. Er weiß zumindest, was es bedeutet, wenn ich Fuß sage. Immer häufiger schafft er es, sein Tempo von 11km/h Wohlfühlgeschwindigkeit an meine 5km/h anzupassen. Hundebegegnungen interessieren ihn wenig im Gegensatz zu Aragon. Wenn das so bleibt, wäre es perfekt.

 

Januar 2016:

Hatte ich bereits geschrieben, dass Knorke pupertär ist. JETZT ist er wirklich Testosteron gesteuert.

 

Manchmal hat er Oropax in den Ohren. Nein, das stimmt so nicht. Es ist erwiesen, dass nasenorientierte Hunde tatsächlich zeitweise nicht hören können, wenn sie fokussiert sind auf Spuren und Gerüche von anderen Artgenossen und Wild. Zwischenzeitlich konnte er schon Freilauf geniessen, das ist situativ momentan vorbei. Ich möchte weiterhin möglichst konsequent alle Kommandos durchsetzen.

 

Hundebegegnungen sind zunehmend spannend. Knorke macht die Erfahrung, dass er ein beeindruckender Rüde ist. Er hat alle Facetten der Verhaltensweisen in seinem Programm: Droh- Imponierverhalten bei jüngeren Rüden, passive und aktive Unterwerfung bei Ansagen von Aragon und auch neuen Rüden-Bekanntschaften.

 

Bei der Suche ist er sehr schön fokussiert. Wir haben wissentlich auch schon eine läufige Hündin den Trail markieren lassen, das war kein Problem. Er ist weiterhin sehr menschenbezogen und anhänglich, was so manch anstrengenden Spaziergang wieder ausgleicht. ;-)

 

Oktober 2015:

Knorke ist nun ein gutes Jahr alt. Er ist ein Schatz. Vizslatypisch sehr menschenbezogen und verkuschelt, aber draussen auch sehr lebhaft, vor allem wenn die Hundekumpels (v.a. Hermann) dabei sind.

 

Ende August muß er irgendwas Toxisches aufgenommen haben, er hatte ein akutes Nierenversagen und musste eine Woche in die Tierklinik Grußendorf nach Bramsche. Sechs Wochen später ist er wieder gesund geschrieben worden.

 

Das Trailtraining läuft also nun weiter. Nach vielen kleinen Motivationseinheiten, beginne ich nun da, wo ich im August aufgehört habe. Wir trainieren kurze Starts, die er sehr zuverlässig durchführt. 

 

Am Wild steht er sehr gut und zeigt durch wildes kreisförmiges Wedeln an. In der Situation ist er jederzeit ansprechbar und umlenkbar. Das Training mit ihm bereitet viel Freude.

 

Juli 2015:

Momentan sagt Knorke täglich: Brauche ich das zukünftig oder kann das weg.

 

Altersgemäß hinterfragt er immer mal wieder das bereits Gelernte. Mit viel Geduld erinnert er sich aber dann doch, was ich von ihm möchte.

 

Wir Clicken momentan das Verharren und Vorstehen. Er schafft es immer schneller, sich vom Reiz weg mir zuzuwenden. Unser großes Problem ist die Leinenführigkeit in Anwesenheit von Hundekumpels. Konsequentes Üben wird sicher irgendwann ein zufriedenstellendes Ergebnis bringen.

 

Im Mantrailen entwickelt er sich prima. Er ist absolut auf die Suche fokussiert. Er blendet dabei alle anderen Reize aus. An das sehr schnelle Tempo muß ich mich noch gewöhnen, Aragon ist doch deutlich moderater unterwegs. Da ich in meiner Freizeit gerne rennend unterwegs bin, ist es einfach ein weiteres Hochintensives Intervalltraining (HIIT im Fachjargon der Sportler) für mich und Knorke kann so die natürlichen Verhaltensweisen zeigen.  Es macht auf jeden Fall sehr viel Spaß mit ihm.

 

Hier ein kleines Video von Knorke und mir bei einem Intensity Training.

 

 

März 2015:

Bei der Erziehung gibt es für uns momentan nur drei wichtige Kommandos: der Rückruf und Rückpfiff, das Stoppsignal und etwas Leinenführigkeit.

 

Der Jagdtrieb entwickelt sich ca mit dem 6.-8. Lebensmonat. Daher trainieren wir momentan ausschliesslich an der 10 oder 20m Schleppleine. Die Reizangel nutze ich, um die Ablenkung für das Stoppsignal zu steigern und das vizslatypische Lauern vor dem Jagen lange hinauszuzögern. Solange ein Jagdhund vorsteht, ist es oft noch möglich Einfluß auf ihn zu nehmen. Daher ist es ein sehr erwünschtes Verhalten.

 

Am 10.12.2014 ist mit knapp 12 Wochen Knorke bei uns eingezogen. Er ist ein Vizsla-Labrador Mix aus Berlin-Spandau.

 

Nach ein paar Tagen Eingewöhnung sind wir mit den ersten Herrchensuchen angefangen.

 

Durchschnittlich drei welpengerechte spielerische Trainingseinheiten absolvierten wir wöchentlich an unterschiedlichsten Orten mit unterschiedlichen Menschen.

 

Gestern konnten wir im Schnee erstmalig deutlich sehen, dass er die richtige Spur verfolgt. Ein Trittsiegel eines Rehs kreuzte die Fußspur, Knorke hat die Nase einmal reingesteckt und ist dann der Fußspur weiter gefolgt.

 

Er ist ein sehr lebhaftes liebes Kerlchen, er ist am besten zufrieden, wenn ein Ball oder Dummy in seinem Mäulchen steckt.